Bombenentschärfung

Die Bombenentschärfung war am Mittwoch, dem 12. Mai 2021.

Hier werden wir vom LennyBus Infodienst Sie auf dem laufendem halten, damit Sie immer gut informiert sind.

Hier werden wir die Mitteilungen rein stellen.

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Montag, 10. Mai 2021, auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots in der Heinrich-Mann-Allee bei Bauarbeiten gefunden worden.

Die Entschärfung des Blindgängers erfolgt am Mittwoch, 12. Mai 2021, durch Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD).

Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) mit der entschärften Bombe am 12. Mai 2021 (Foto: Robert Schnabel)

Aktuelle Informationen zur Bombenentschärfung

13:20 Uhr: Für die Entschärfung der 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe hat Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) heute eine Stunde gebraucht. Der Zünder musste mit Kraft, aber sehr vorsichtig, aus der Bombe herausgeschraubt werden. Der Zünder war jedoch leicht beschädigt und das Gewinde gestaucht. Die Entschärfung konnte aber planmäßig durchgeführt werden. Der Zünder wurde vor Ort gesprengt, als er herausgedreht war und die Bombe war damit unschädlich und konnte abtransportiert werden.

Gestauchtes Gewinde der Fliegerbombe vom 12. Mai 2021 (Foto: Robert Schnabel)

12:45 Uhr: Mike Schwitzke nannte es einen „Kraftakt“, den Zünder heute aus der Fliegerbombe rauszudrehen. Der Zünder war beschädigt und das Gewinde war gestaucht.

12:40 Uhr: Die Straßensperrungen für den Sperrkreis wurden wieder entfernt und die Heinrich-Mann-Allee kann wieder befahren werden. Auch die Busse und Bahnen fahren nun nach und nach wieder planmäßig. Es kann jedoch immer noch zu Veränderungen im Ablauf kommen.

Die Beigeordnete Brigitte Meier bedankt sich bei Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst und bei seinem Team (Foto: Robert Schnabel)

12:30 Uhr: Auch die Helferinnen und Helfer vor Ort verlassen nun wieder ihre Einsatzstellen. Die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Gesundheit und Soziales, Brigitte Meier, bedankt sich beim Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sowie bei allen Helfern am heutigen Tag: „Vielen Dank für Ihren Einsatz. Sie alle haben dazu beigetragen, dass die Maßnahme erfolgreich verlaufen ist. Ich danke auch allen Potsdamerinnen und Potsdamern, die sich an die Auflagen gehalten haben und ihre Wohnungen im Sperrkreis verlassen haben.“

12:20 Uhr: Die am Montag bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe in der Heinrich-Mann-Allee ist erfolgreich entschärft worden. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg entschärfte die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart. Ab 12:20 Uhr sind alle Sperrungen rund um den Fundort aufgehoben. Mehr als 3.000 Menschen, die im Sperrkreis wohnen, können nun wieder zurück in ihre Wohnungen.

11:55 Uhr: Auch die Luftrettung ist über die heutige Bombenentschärfung in Potsdam informiert. Der Luftraum über dem Sperrkreis ist seit 11 Uhr gesperrt.

11:40 Uhr: Aktuell sind etwa 400 Einsatzkräfte im Rahmen der heutigen Bombenentschärfung unterwegs, um den Sperrkreis abzusichern und die Betroffenen zu betreuen. Dazu gehören unter anderem 43 Mitarbeitende des Ordnungsamtes und 196 Mitarbeitende der Stadtverwaltung in den Einsatz- und Absperrtrupps sowie weitere Kolleginnen und Kollegen des Gesundheitsamtes, des Einsatzstabes, der Unteren Straßenverkehrsbehörde und des Verkehrsbetriebes ViP.
39 Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr Potsdam sind im Einsatz, die durch die Freiwilligen Feuerwehren Golm, Groß Glienicke, Neu Fahrland, Satzkorn und Zentrum unterstützt werden.
Ein besonderer Dank gilt den Sondereinsatztruppen Betreuung und Verpflegung des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK), die mit etwa 20 Personen im Einsatz sind sowie den Johannitern, die die Testzentren vor Ort betreuen, und den 53 Polizeibeamten im Einsatz.

Einsatzstab der Landeshauptstadt Potsdam am 12. Mai 2021 zur Bombenentschärfung (Foto: Jan Brunzlow)

11:35 Uhr: Die Fliegerbombe wurde in den Mittagsstunden am Montag, 10. Mai 2021, bei Baggerarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots in der Heinrich-Mann-Alle gefunden. Das Baufeld wurde zu einem großen Teil bereits vom KMBD untersucht. Kleine Bereiche, so auch der Bereich, auf dem die Bombe gefunden wurde, wurden aus technischen Gründen noch nicht untersucht. Es ist der 4. Bombenfund auf dieser Fläche.

11:25 Uhr: Die Fliegerbombe britischer Herkunft ist mit einem mechanischen Heckzünder ausgestattet. Sprengmeister Mike Schwitzke versucht nun, diesen Zünder auszubauen und damit die Zündkette zu unterbrechen. Dann soll der Zünder vor Ort gesprengt werden. Im Anschluss soll die Bombe ohne Zünder abtransportiert werden.
Der Zünder der Bombe ist nur leicht beschädigt. Mike Schwitzke geht daher davon aus, dass das Ausbauen funktioniert. Er ist jedoch mit dem entsprechenden Equipment und Material vor Ort vorbereitet, den Zünder und auch die Bombe unter Umständen sprengen zu können.Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) (Foto: Robert Schnabel)

Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) (Foto: Robert Schnabel)

11:20 Uhr: Straßenbahnen und Busse können nun bis zur offiziellen Entwarnung nicht mehr durch den Sperrkreis fahren. Hier gibt es weitere Infos zum heutigen Bus- und Bahnverkehr.

11:15 Uhr: Um 11:15 Uhr gab die Einsatzleitung um Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, den Sperrkreis frei. Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg haben mit der Arbeit begonnen.

11:15 Uhr: Der Sperrkreis rund um den Fundort der Weltkriegsbombe in der Heinrich-Mann-Allee ist geräumt. Der Sperrkreis steht nun. Das Tramnetz ist getrennt. Es fährt keine Bahn mehr durch den Sperrkreis.

11:00 Uhr: Die Polizei prüft den Sperrkreis.

10:50 Uhr: Noch steht der Sperrkreis nicht. Es wird weiter evakuiert.

Führungsstab der Feuerwehr am 12. Mai 2021 (Foto: Feuerwehr Potsdam)

10:30 Uhr: Die Feuerwehr Potsdam unterstützt heute die Bombenentschärfung logistisch mit 5 MTW der Freiwilligen Feuerwehren und auch mit dem Führungsstab der Feuerwehr.

10:15 Uhr: Im Bürgerhaus am Schlaatz sind aktuell 19 Personen vor Ort und in der Turnhalle am Bisamkiez 29 Personen. Die Räumlichkeiten werden als Ausweichquartier für heute angeboten. Etwa 3.000 Menschen mussten heute ihre Wohnungen bis 8 Uhr verlassen, das sie im Sperrkreis zur Bombenentschärfung liegen.

10:10 Uhr: Bei der Potsdamer Feuerwehr wurde für heute ein Transport für 27 Menschen angefordert. Der Transport aus dem Sperrkreis heraus begann heute in den frühen Morgenstunden und ist abgeschlossen. Nach Abschluss der Entschärfungsarbeiten wird auch der Rücktransport vorgenommen.

10:05 Uhr: Der Verkehr rund um den Sperrkreis ist derzeit entspannt. Viele umfahren den Bereich weiträumig.

9:45 Uhr: Von einigen Personen, die sich noch in ihren Wohnungen im Sperrkreis befanden, mussten die Daten aufgenommen werden, um Anzeigen zu erstellen. Sie bekommen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

9:35 Uhr: Vermehrt versuchten Radfahrer den Weg durch die Friedrich-Engels-Straße zu nehmen. Am Sperrkreis wurden diese jedoch aufgehalten und zur Umkehr sowie Befahrung durch die Umleitung aufgefordert.

Evakuierung bei der Bombenentschärfung am 12. Mai 2021 (Foto: Juliane Güldner)

9:15 Uhr: Der Sperrkreis zur heutigen Bombenentschärfung ist geschlossen und die Evakuierung einiger Bewohnerinnen und Bewohner läuft noch. Eine Person möchte den Sperrkreis nicht verlassen. Die Landeshauptstadt Potsdam bittet noch einmal alle Menschn im Sperrkreis, ihre Wohnungen zu verlassen. Andernfalls wird der Einsatz unnötig verzögert und es kann ein Bußgeld drohen.

9:00 Uhr: Im heutigen Sperrkreis zur Bombenentschärfung befindet sich die Gemeinschaftsunterkunft An den Kopfweiden. Die Bewohnerinnen und Bewohner nutzen auch die Turnhalle am Bisamkiez für ihren Aufenthalt bis zur Freigabe des Sperrkreises.

Bürgerhaus am Schlaatz (Foto: Viktoria Kehler)

8:55 Uhr: Im Sperrkreis der heutigen Bombenentschärfung leben einige Menschen, die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten sind und sich somit in Quarantäne befinden. Sie wurden im Bürgerhaus am Schlaatz separat untergebracht.

8:45 Uhr: Leider ist es in der Vergangenheit bei Bombenentschärfungen immer wieder zu Störungen und Verzögerungen im Sperrkreis gekommen. Daher hat die Landeshauptstadt Potsdam entschieden, jede Störung bei der Evakuierung und Entschärfung zur Anzeige zu bringen, beziehungsweise selbst Bußgeldverfahren einzuleiten. Die Störer gefährden dabei nicht nur sich selbst, sondern auch den Sprengmeister bei seiner Arbeit. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

8:40 Uhr: Es ist heute die 4. Bombe, die auf der Fläche des ehemaligen Tramdepots in der Heinrich-Mann-Allee unschädlich gemacht wird. Sprengmeister Mike Schwitzke vom KMBD geht davon aus, dass die Bombe entschärft werden kann. Der Zünder ist nur leicht beschädigt. Dennoch ist er darauf vorbereitet, die Bombe auch sprengen zu können.

8:35 Uhr: Um die Versorgung im Ausweichquartier (Turnhalle am Bisamkiez) kümmert sich die Feuerwehr Potsdam. Es werden Verpflegungsbeutel ausgeteilt. Auch das DRK Potsdam ist für die Verpflegung – unter anderem der Helferinnen und Helfer – im Einsatz.

Bombenentschärfung in Potsdam am 12. Mai 2021 (Foto: Robert Schnabel)

8:30 Uhr: Der der Sperrkreis der heutigen Bombenentschärfung befindet sich innerhalb des Bereiches Friedrich-List-Straße, Nuthestraße, Horstweg, Waldstraße, Albert-Einstein-Straße und Hauptbahnhof. Sowohl der Hauptbahnhof als auch die Nuthestraße, Horstweg und Friedrich-List-Straße bleiben für den Fahrzeugverkehr geöffnet. Die Karte zum Sperrkreis ist hier zu finden: www.potsdam.de/kampfmittel

8:25 Uhr: Um den Fundort der Fliegerbombe wurde ein Sperrkreis von rund 800 Metern eingerichtet. Etwa 3.000 Menschen leben in diesem Gebiet. Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem das Viertel Am Brunnen, die Kolonie Daheim, die Staatskanzlei Brandenburg sowie mehrere Ministerien, Landesämter, die Bundespolizei, ein Pflegeheim, das Humboldt-Gymnasium und die beiden Kindertagesstätten „Nuthewinkel“ und „Potsdam-Kids“.

8:20 Uhr: Seit 7:40 Uhr sind die Einsatztrupps im und um den Sperrkreis aufgestellt. Der Sperrkreis ist seit 8:09 Uhr geschlossen. Alle Absperrtrupps sind aufgestellt. Es kommt nun niemand mehr in den Sperrkreis. Weitere Personen werden evakuiert und aus dem Sperrkreis gebracht.

Straßensperrungen zur Bombenentschärfung am 12. Mai 2021 (Foto: Robert Schnabel)

8:15 Uhr: Seit 8 Uhr werden die Straßen-Absperrungen am Sperrkreis gestellt. Es dauert etwa 20 Minuten, bis alle Straßen abgesperrt sind

8:05 Uhr: Ein Pflegeheim befindet sich im Sperrkreis zur heutigen Bombenentschärfung. Da es am Außenrand des Sperrkreises liegt, haben der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) und der Verwaltungsstab die Lage so eingeschätzt, dass die Bewohnerinne und Bewohner nicht evakuiert werden müssen, sondern dort verbleiben können. Sie werden sich während der Zeit an der abgewandten Seite des Hauses aufhalten. Nach 8 Uhr darf das Haus nicht verlassen und auch kein Besuch empfangen werden.

8:00 Uhr: Ab jetzt fahren die Bahnen ohne Halt durch den Sperrkreis. Stadtauswärts sind das vier Haltestellen ohne Halt und stadteinwärts drei. Sobald der Sperrkreis steht und mit der Entschärfung begonnen wird, fährt die Straßenbahn nicht mehr.

7:55 Uhr: Aufgrund der Bombenentschärfung und des eingerichteten Sperrkreises kommt es heute zu Veränderungen im Bus- und Bahnverkehr in Potsdam. Details dazu sind hier zu finden.

Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) in Potsdam im Einsatz (Foto: Robert Schnabel)

7:50 Uhr: Insgesamt ist die am Montag, 10. Mai 2021, gefundene Fliegerbombe der Weltkriegssprengkörper 205 seit 1990 in der Landeshauptstadt Potsdam. In dieser Statistik werden Fliegerbomben ab 100 Kilogramm erfasst.

7:45 Uhr: Im Sperrkreis für die heutige Bombenentschärfung leben rund 3.000 Personen, die ihre Wohnungen bis 8 Uhr verlassen müssen. Als Aufenthaltsort steht die Turnhalle am Bisamkiez zur Verfügung. Vor Ort gibt es ein Testzelt, in dem Corona-Schnelltests durchgeführt werden. Wird jemand positiv auf das Coronavirus getestet, wird er separat untergebracht und durch das Gesundheitsamt für eine PCR-Testung eingesteuert. In der Turnhalle müssen FFP2-Masken getragen werden.

Mehr als 300 Helferinnen und Helfer sind am 12. Mai 2021 bei der Bombenentschärfung im Einsatz. (Foto: Robert Schnabel)

7:40 Uhr: Im Einsatz sind heute unter anderem fünf Absperrtrupps und vier Evakuierungstrupps. Insgesamt sind allein dabei rund 200 Mitarbeitende aus der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam im Einsatz. Alle Helferinnen und Helfer sind über die geltenden Hygienemaßnahmen informiert worden. Sie halten die gebotenen Abstände ein und tragen im Einsatz Masken. Alle Helferinnen und Helfer, die im Einsatz der beiden Trupps sind, haben sich um 7 Uhr am Hauptbahnhof getroffen und mit der Arbeit begonnen.

7:35 Uhr: Die Bombe hat ein einem halben Meter Tiefe in der Erde gelegen. Sie hat einen intakten Zünder. Daher wird Sprengmeister Mike Schwitzke versuchen, die Bombe zu entschärfen. Die Fliegerbombe hat im Heck einen mechanischen Aufschlagzünder. Wenn der Sperrkreis steht, wird Mike Schwitzke mit seinem Team versuchen, eine Handentschärfung durchzuführen.

Sprengmeister Mike Schwitzke, KMBD (Foto: Juliane Güldner)

7:25 Uhr: Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Herkunft ist ein Zufallsfund im Rahmen normaler Bauarbeiten.

7:20 Uhr: Seit 7 Uhr laufen die Evakuierungsmaßnahmen im Sperrkreis. Etwa 300 Helferinnen und Helfer, unter anderem von der Landeshauptstadt Potsdam, dem Ordnungsamt, der Berufsfeuerwehr, der freiwilligen Feuerwehren, dem DRK und Polizei sind im Einsatz, um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern.

7:15 Uhr: In Potsdam wird heute, 12. Mai 2021, auf dem Gelände des ehemaligen Tramdepots in der Heinrich-Mann-Allee eine Fliegerbombe englischer Herkunft unschädlich gemacht. Bitte verlassen Sie bis 8 Uhr den Sperrkreis.

Text und Bild Quelle: www.potsdam.de